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Auch Kölner können einmal karnevalsmüde sein und
dem Trubel in der eigenen Stadt
entfliehen. Nach der Teilnahme am Rosenmontagszug in 2007 konnte uns
der Karneval 2008 nicht mehr viel bieten, so dass wir uns zur Flucht nach Portugal entschieden.
Weiberfastnacht ging es mit Germanwings nach Lissabon und mit dem Mietwagen, einem netten kleinen
Peugeot 207 Sport, weiter nach Cascais ins Hotel Quinta da Marinha Resort. Dort hatten wir mit Freunden
eine kleine Villa gemietet. Das Haus war sehr schön, groß genug für zwei Parteien mit Kamin und in
der Nähe des Clubhauses, in dem auch das Frühstück serviert wurde.
Im Preis inbegriffen waren täglich 18 Loch auf dem Golfplatz der Anlage. Golfversessen wie wir es nun einmal
sind, haben wir noch am Nachmittag des Ankunftstags die ersten neun Loch gespielt. Da wir aus dem totalen
Regen kamen lockte der phantastisch blaue Himmel und Sonnenschein so sehr, dass wir nicht anders konnten.
Der Golfplatz selbst ist sehr schön angelegt, viele Bäume - die uns den ein oder anderen zusätzlichen Schlag
eingebracht haben - flach, so dass wir Flachländer diesen Platz auch getrost zu Fuß gehen konnten und
abwechslungsreich. Viel Wasser erschwert die Runde ebenfalls. An der 14 wird sogar über eine kleine Schlucht
gespielt; sind es auch nur etwas über 100 m, so ist es doch schwierig das Grün zu treffen.
Während sich alles am vormittag zwischen 8:00 und 10:30 Uhr drängte, spielte man ab 12:00 Uhr ohne Hetze und
in fast völliger Ruhe. Die Golfsachen konnte man nach gespielter Runde in ein Spind am Clubhaus einschließen,
so dass der ständige Transport zwischen Haus und Platz entfiel. Leider ist die Driving Range nicht am Clubhaus
sondern neben dem Hotel - am anderen Ende des Golfplatzes. Neben den beiden Putting Greens am Clubhaus und an
der Driving Range gibt es keine weiteren Übungsmöglichkeiten. Hier geht es auf die Runde - am Spiel arbeitet
man besser vorher.
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