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In den USA ist Golf Volkssport Nummer 1. Überall fällt man über Golfplätze, einer
schöner angelegt als der andere. Da unsere Golfleidenschaft noch relativ neu ist,
haben wir in den USA bisher nur auf einem Platz gespielt. Nach unserem letzten Aufenthalt
in den USA haben wir uns Südafrika angesehen und waren direkt so begeistert -
"Reisen, Fotografieren & Golfen absolut vom Feinsten" - dass wir ein paar Monate später
wieder hingefahren sind.
Die Plätze in Amerika sind excellent und liegen meist in einer phantastischen Landschaft,
so z.B. der Entrada Golfplatz at Snow Canyon Country Club in St. George, Utah, den wir
uns beim nächsten Aufenthalt im Südwesten der USA sicherlich nicht entgehen lassen. Als Anfänger
gilt es ersteinmal die Scheu vor großen Plätzen abzubauen und das Spiel zumindest soweit unter
Kontrolle zu bekommen, dass man die Plätze nicht ruiniert und keine Gefahr für die Mitspieler
darstellt. Allerdings sind auch die Preise deutlich höher als in Südafrika und auch in Spanien.
Ein Greenfee für 18 Loch kann hier locker zwischen 100,00 und 125,00 $ liegen.
Wir haben uns daher, um einfach mal zwischen den zahlreichen Wanderungen etwas Golf zu spielen,
einen kleinen 9 Loch Platz in der Nähe des Zion N.P. ausgesucht, der gerade mal 18,00 $ für 18
Loch kostete. Der Platz gehört zum Best Western Thunderbird Resort und liegt zwischen dem
Zion N.P. und dem Bryce Canyon N.P. Ein schöner Zwischenstopp auf der Fahrt zum Bryce Canyon, wo
man im Anschluss an die Runde den Tag bei einem der atemberaubenden Sonnenuntergänge im Amphitheater
ausklingen lassen kann.
In den nächsten Jahren wird die Rubrik Golf in den USA sicherlich ausgebaut, denn die Plätze dort
sind zu schön, um sie langfristig zu ignorieren.
Nach zwei Jahren ohne Fernreise haben wir uns 2007 mal wieder für einen Aufenthalt in den USA entschieden.
Dabei sollte die Frage geklärt werden, ob es für uns möglich ist Fernreisen - sprich Wandern und
Fotografieren - und Golfen zu kombinieren. Nach der Tour 2005 in Südafrika, bei der wir fast jeden Tag
golfen waren, hatten wir uns zunächst gegen weitere Fernreisen ausgesprochen, solange wir nicht in der
Lage waren das Golfen auf ein verhältnismäßiges Ereignis im Urlaub zu reduzieren. Wer fliegt schon gerne
12 Stunden um nur zu golfen, dies geht auch in Europa. Nach dem diesjährigen USA Urlaub scheinen wir
wieder dazu in der Lage zu sein. Golfen und "Erkundungen" hielten sich im richtigen Verhältnis. Folgenden
Golfplätzen konnten wir nicht entgehen:
La Quita Resort Mountain Course Palm Springs, California
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Der La Quinta Mountain Course liegt etwas südlich von Palm Springs und gehört wie
vier weitere 18 Loch Plätze zum La Quinta Resort & Club. Wir haben uns leider nur zwei Tage (inkl. An-
und Abreise) für dieses phantastische Resort Zeit genommen. Wir könnten uns gut vorstellen hier
auch mal eine ganze Woche - zum Genießen der fünf verschiedenen Plätze und der wunderschönen, an den
Felsen gebauten Hotelanlage - zu verbringen. Der Mountain Course selbst ist eng an die Berge gebaut.
Das Greenfee ist ziemlich hoch (145,00 US $ und aufwärts), allerdings gibt es in Kombination mit dem
Hotel immer ein sog. Golf-Package, mit dem man ganz gut sparen kann.
Am Wochenende ist hier die Hölle los, aus Los Angeles und San Diego reisen die Golfer in Scharen an, um
hier mit ihren Buddies spielen zu können. Man sollte also versuchen während der Woche hier zu spielen.
Für deutsche Golfer ungewohnt, aber ziemlich praktisch ist die Call Box am 8. Loch. Hier kann man sich
sein Lunch im Clubhaus bestellen. Erreicht man dieses dann nach der 9 so bekommt man sein Lunch, schön
verpackt zur Mitnahme auf die zweiten 9 Loch.
www.laquintaresort.com/
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PGA WEST Greg Norman Course Palm Springs, California
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Der PGA WEST Greg Norman Course gehört ebenfalls zum La Quinta Resort, ist aber von der Hotelanlage
etwas weiter entfernt wie der Mountain Course. Der Golfplatz ist, wie in Amerika so oft in eine Wohnanlage mit
vielen kleineren und größeren Einfamilienhäusern integriert. Allerdings war hier beim Bau genügend Platz vorhanden, so
dass die Häuser nicht direkt an den Bahnen liegen.
Es gilt das gleiche wie bereits zum Mountain Course geschrieben. Charakteristisch für den Platz sind die vielen Bunker,
die wir allerdings zu unserer eigenen Verwunderung nicht übermäßig strapaziert haben. Wenn man einmal den für sein HCP
passenden Abschlag gefunden hat, dann läßt sich der Platz sehr gut spielen. Er ist nicht zu einfach, dass man sich
langweilt, aber auch nicht zu schwer, so dass man das Ganze auch noch richtig genießen kann.
www.laquintaresort.com/ |
Furnace Creek Golf Course Death Valley, California
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Mitten im Death Valley, einem der heißesten Plätze im Westen der USA liegt der Furnace
Creek Golf Course, ein 18 Loch Par 70 Platz. Er gehört mit seinen 65 m unter dem Meeresspiegel zu den
am niedrigsten liegenden Plätzen der Welt. Hunderte von Palmen liegen direkt am Golfplatz und auch ein
kleiner See ist integriert. Alles in allem wirkt das Ganze etwas "wie nicht von dieser Welt" - schließlich
befindet man sich mitten in der Wüste, am tiefsten und heißesten Punkt der USA. Von all dem bekommt man jedoch
auf dem Golfplatz selbst nicht viel mit - kein Halm ist braun, alles im schönsten, saftigsten Grün. Ab und zu
teilt man sich den Platz mit einem Coyoten.
Wir wären bestimmt nicht auf die Idee gekommen hier golf zu spielen, allerdings hatte uns auf unserer Tour
der Winter in Mammoth Lakes eingeholt und wir sahen den ersten Schnee in Kalifornien. Death Valley schien uns die
mit Sicherheit wärmste und zu diesem Zeitpunkt schneefreie Zone im Westen zu sein.
Der Platz läßt sich sehr schön spielen und die 18 bei Sonnenuntergang mit den dahinter rot angestrahlten Bergen
zu erreichen war schon etwas Besonderes. Die Preise sind nicht so hoch (ca. 60,00 US $) und auch hier gibt es ein
gutes Golfpaket (Übernachtung + Greenfee). Meistens wird morgens sehr früh gestartet und so ab 11:00 Uhr ist dann
das Clubhaus zu - einen Wagen kann man allerdings auch über die Hotelrezeption erhalten, so dass man auch am Nachmittag
(bei guter Kondition wg. der Hitze) starten kann.
Unbedingt sehenswert ist die Bar mit dem "DriveThru" für E-carts!!
www.furnacecreekresort.com/golf-1203.html |
Wolf Creek Golf Course Mesquite, Nevada
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Wow - wem's hier nicht die Sprache verschlägt....
Der Wolf Creek Golf Course in Mesquite, ca. 80 Meilen nördlich von Las Vegas beschert einem ein Golferlebnis der
besonderen Art. Hier kommt es nicht aufs Golfen an, sondern auf den Platz. Die 18 Fairways sind in
die Canyons hineingebaut - ein absoluter Wahnsinn. Auf unterschiedlichen Höhen wird hier zwischen den
roten Canyons und auch über diese gespielt. Immer wieder verschlägt es einem die Sprache, wenn man sich umblickt.
Mit dem E-cart fährt man so manchen steilen Abhang hinunter um zum nächsten Grün oder zum nächsten Abschlag zu
gelangen.
Dieses einmalige Erlebnis ist leider nicht preiswert (Hauptsaison 175,00 US $). Es gibt jedoch die Möglichkeit
zum Twilight Tarif (110,00 US $, ab ca. 13:00 Uhr - von der Jahreszeit abhängig) zu spielen. Man sollte jedoch
berücksichtigen, dass man für diesen Platz gut fünf Stunden benötigt, an Wochenenden sogar noch länger. Wegen der
Lage des Platzes - zwischen zahlreichen Canyons - sind die Wege zur nächsten Bahn länger. Teuer oder nicht, es hat
sich auf jeden Fall gelohnt. Dies war bisher der beste Platz den wir gespielt haben. Die Architektur des Platzes hat
das Spielen zur Nebensache gemacht. Man kommt einfach aus dem Staunen über die einzelnen Bahnen nicht mehr heraus.
Wenn doch, dann macht das Golfen selbst auch eine Menge Spass, wenn man sich den für sein "Können" vorgesehenen
Abschlag ausgesucht hat. Der Kauf des Packs (T-Shirt & Cap) "I survived the Wolf" ist selbstverständlich!!
www.golfwolfcreek.com/ |
Coral Cliff Golf Course Kanab, Utah
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Beim Coral Cliff Golf Course in Kanab handelt es sich um einen 9 Loch Platz, der ganz schön zu spielen ist.
Wer auf dem Weg vom Zion N.P. nach Page ist und vielleicht erst am nächsten Tag in Page etwas unternehmen will, der kann
hier noch eine kleine Runde Golf einlegen. Für 17,00 US $ ist dies auch noch eine angenehm preiswerte Unterbrechung der
Fahrt. Enweder läuft man zu Fuss (was ja die absolute Ausnahme auf amerikanischen Plätzen ist) oder man nimmt den im Preis
inbegriffenen E-cart.
www.coralcliffsgolfcourse.com/ |
Lake Powell National Golf Course Page, Arizona
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Der Lake Powell National Golf Course in Page hat eine ausgezeichnete Lage. Man begegnet ihm quasi überall.
Fährt man zum Wal*Mart, Bashas oder McDonald - am Golfplatz geht es immer irgendwie vorbei. Demzufolge exquisit ist die
Aussicht von den einzelnen Bahnen auch. Rote Felsen soweit das Auge blickt, dazu noch der See - der leider in den letzten
8 Jahren immens Wasser verloren hat und den Staudamm.
Für maximal 60,00 US $ ist das Golfvergnügen hier auch noch relativ preiswert. Viele Hotels bieten aber auch wieder ein
Golf-Package an, wodurch Zimmerpreis oder Greefee reduziert werden. Es lohnt sich auf jeden Fall danach zu fragen. Der Platz
ist angenehm zu spielen, es sind keine großen Schwierigkeiten zu erwarten, so dass man die Umgebung beim Golfen auch noch
genügend genießen kann. Freuen sollte man sich auf die 15, den "Cliffhanger"!!
www.golflakepowell.com/index.htm |
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