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Kingsbarns war uns ein Begriff. Was uns jedoch zuerst nicht klar war ist, dass es sich bei diesem
Club nicht um einen der altehrwürdigen Golfplätze handelte sondern um einen erst im Jahre 2000
eröffneten - also Nichts mit Tradition wie beim Old Course, den wir im letzten Jahr spielen durften.
Allerdings macht dieser Golfplatz das alles wett. Sobald man durch die Einfahrt gefahren ist,
scheint man in einer anderen Welt zu sein. Geht man auf das Clubhaus zu sieht man zuerst eine
riesige schottische Flagge und dahinter die phantastischen Fairways sowie das Meer. Am Clubhaus
wird man schon vom Guestmanager empfangen. Dieser erklärt einem wo sich alles befindet. Bälle
stehen an der Driving Range - „feel free to them“. Am Starterhaus erhält man in einem schönen,
schottisch-karierten Säckchen ein Birdiebook, die Scorekarte, Stift, einen Baganhänger sowie
eine Pitchgabel.
Die Leihausrüstung war vom Feinsten, so dass man nun zurück in Deutschland an seiner eigenen
Ausrüstung „zweifelt“ ;-) An dem Freitag war nicht viel los, vor uns waren viele Startzeiten
frei und hinter uns waren auch zwei frei bevor der nächste Flight (3er) loszog. Auch hatte man
uns keine weiteren Golfer in den Flight gepackt, was uns durchaus recht war. Leider war das
Wetter nicht so toll - schottisch eben - bewölkt, mal etwas Regen, dann wieder trocken, kurze
sonnige Abschnitte, also von Allem etwas. Auf jeden Fall verlockte das Wetter nicht zum
Fotografieren, was uns eine echt entspannte und intensive Golfrunde einbrachte. Sonst ist man
immer zwischen Fotografieren und Golfen hin und her gerissen und hat eigentlich für Keins von
Beidem richtig Zeit und Muße.
Zum Glück war zwei Tage später das Wetter richtig Klasse und wir sind noch mal zum fotografieren
und relaxen auf der Terrasse nach Kingsbarns gefahren. Ach ja, für diejenigen, die schneller
anreisen möchten, einen Helipad gibt es natürlich auch!
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