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Steht man dann endlich vor dem Old Course mit Blick auf das 18. Grün mit dem davor liegenden Valley
of Sin und den „gemeinsamen“ Fairways der 1 und der 18, dann verschlägt es einem doch die Sprache.
Überall wuseln Menschen herum – Flights überall, aber nicht mit vier Spielern. Hier besteht ein Flight
meistens aus vier Spielern, 4 Caddys und 2 – 4 Begleitern, die Fotos machen oder einfach nur Lust
haben mit dem Golfspieler an diesem Ereignis teilzunehmen. So ist es also nicht unüblich, dass 10 bis
12 Personen einen Flight bilden. Eigentlich kein Problem, bedenkt man aber, dass auf dem Old Course
die Doppelgrüns und die Abschläge dicht beieinander sind, dann wird einem schon mal Angst und Bange,
wenn man das Grün anspielen will, an dem ein 12er Flight für den nächsten Abschlag steht!
Nicht genug, dass die Golfspieler überall sind – hinzu kommen noch Busladungen voller Touristen,
die einfach auf einer Rundreise durch Schottland an der Sehenswürdigkeit „Old Course“ hinausgelassen
werden und sich hier umsehen können. Wird man auf einer normalen Runde schon nervös, wenn der hintere
Flight zusehen kann, dann muss man in St. Andrews wirklich starke Nerven beweisen. Schön ist aber auch,
wenn ein guter Schlag auf das Grün der 18 mit Applaus und einem „nice shot“ belohnt wird. Wir waren auf
jeden Fall sehr froh, dass wir eine frühe (7:20 Uhr) Startzeit hatten (so war noch nicht viel los) und
nach 15 gespielten Bahnen, war es dann auch ok als die ersten Zuschauer an der 16 warteten.
Toll ist, dass sonntags der Old Course – da es sich um öffentliches Land handelt – jedem offen steht.
Gespielt wird nicht, dafür kann man aber über die Fairways spazieren, sich die Bunker und riesigen Grüns
ansehen und nach Lust und Laune Fotos machen. Viele Menschen spazieren oder joggen über den Platz – ganz
so als wäre es der Park um die Ecke. Hier haben wir auch den besten Tipp für den Platz bekommen – immer
links halten!! Und tatsächlich, das ist das beste was man machen kann.
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