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Peru 19. Mai bis 08. Juni 2002
Neben dem Himalaya war Machu Picchu ein Ort, den wir unbedingt sehen wollten. Uns wurde allerdings
schnell klar, dass man Südamerika nicht ganz so einfach bereisen kann, wie die USA, Australien oder
auch Nepal.
Zunächst einmal gibt es da das Sprachproblem, da wir beide kein Spanisch sprechen und
Englisch nur in den Haupttouristenzentren wie Lima oder Cusco gesprochen wird. Da wir oft genug in
den USA fassungslos vor Szenen gestanden haben, in denen deutsche Touristen, der englischen Sprache
nicht im entferntesten mächtig, versuchten sich auf deutsch irgendwie durchzuschlagen, war für uns
klar, dass wir in ein solches Land nicht alleine fahren wollten. Der zweite Grund war der Hinweis
in einem Reiseführer, dass bei einem Unfall mit Personenschaden der Fahrer ob schuldig oder nicht,
zunächst einmal ins Gefängnis kommt. Natürlich sollte man nicht direkt an das Schlimmste denken,
jedoch kann ein Unfall nie ausgeschlossen werden und es beunruhigte uns schon.
So kamen wir also zu dem Schluss, dass es besser wäre, die Reise nach Peru mit einer Reisegruppe
zu unternehmen – also eine organisierte Rundreise, die bisher keiner von uns gemacht hatte und der
wir beide sehr skeptisch gegenüber standen. Ist man einmal knapp 20 Jahre selbstorganisiert gefahren,
so fallen einem natürlich sofort die Nachteile ein. Man sieht die Bustouristen, wie sie sich in den
amerikanischen Nationalparks zwischen „Sehenswürdigkeit“ oder Toilettenbesuch mangels Zeit entscheiden
müssen und der Magen zieht sich zusammen. Ohne Spanischkenntnisse war die Sache allerdings nicht
anders möglich und so „fügten“ wir uns in unser Schicksal, suchten den passenden Anbieter und fanden
ihn schließlich in dem Reiseunternehmen Wikinger. Laut Katalog war die von uns favorisierte Reise auf maximal 16 Personen beschränkt, was uns Hoffnung machte, das Land nicht in einem „Riesenrudel“ zu erkunden. Letztendlich belief sich die Zahl der Teilnehmer – uns inklusive – auf 11 Personen, was absolut ok war.
Die 21-tägige Tour führte uns von Lima auf der Panamericana nach Arequipa, dann zum Colca Canyon
und zum Titicacasee. Von dort aus ging es nach Cusco, dem Heiligen Tal der Inkas sowie nach Machu
Picchu. Im Laufe der Reise stellte sich heraus, dass das Reisen mit einer Reisegruppe auch seine
Vorteile haben kann. Anstatt sich am Abend noch ums Tanken zu kümmern oder eine passende Unterkunft
zu suchen, wurde alles organisiert und man hatte sich nur um seinen eigenen Kram zu kümmern –
durchaus angenehm.
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Panamericana |
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Arequipa |
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Colca Canyon |
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Titicacasee |
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Cusco & das Heilige Tal der Inkas |
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Machu Picchu |
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